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LMH Wooden Horns

Precision sound guidance crafted from solid wood —
for DIY projects and uncompromising systems.

Our horns are acoustically defined components:
controlled directivity, high efficiency, and minimal self-coloration.
CNC-machined, reproducible, and selectable on a project-specific basis.

What is a horn loudspeaker?

A horn loudspeaker couples the acoustic signal of a driver to the air
through a defined waveguide.

The objective is efficient impedance matching, controlled directivity,
and a reduction of the required diaphragm excursion.

High efficiency

Higher sound pressure from the same amplifier power.
Ideal for tube and Class A amplifiers.

Controlled directivity

More even energy distribution, a stable sweet spot,
and reduced sensitivity to room reflections.

Lower distortion

Reduced diaphragm excursion at the same sound pressure level —
resulting in greater clarity and improved transient response.

Dynamics & naturalness

A lively, effortless presentation as a result of efficiency and control —
without the need to “turn it up.”

The horn profile defines the radiation pattern.
Material choice determines how precisely this profile is realized in practice.

Why we use wood at LMH

We do not use wood for aesthetic or nostalgic reasons,
but because of its mechanical and acoustic properties.

Wood offers high internal damping and favorable resonance behavior.
Vibrational energy is dissipated over a broad frequency range
instead of concentrating into narrow-band structural resonances.

The horn is meant to guide sound — not to resonate.

    High internal damping

    Multi-layer, CNC-machined plywood offers high internal damping.
    Structure-borne vibration is dissipated over a broad frequency range;
    resonances decay faster and with lower amplitude than in many plastic horns.

    High mechanical stability

    The combination of mass and stiffness ensures that horn walls remain largely stationary,
    even at high sound pressure levels.
    Low wall acceleration reduces modulation artifacts
    where the horn structure itself becomes a secondary sound source.

    Long-term stability

    When properly designed, wood exhibits excellent thermo-mechanical stability.
    It does not become brittle, shows negligible aging effects,
    and remains dimensionally stable and repairable over decades.

    Closer to theory

    Horn simulations assume an idealized, rigid, non-vibrating boundary condition.
    Massive wooden horns approach this ideal in practice
    far more closely than thin-walled plastic solutions.

    Tractrix profiles

    A smooth impedance transition, minimized internal reflections,
    and excellent impulse response.
    Proven in midrange and high-frequency applications.

    Spherical–elliptical contours

    Even horizontal energy distribution, a stable sweet spot,
    and controlled directivity without abrupt beaming.

    CNC manufacturing instead of compromise

    All LMH horns are fully CNC-machined.
    Clean internal surfaces, precise contours, and defined wall thicknesses ensure reproducible and reliable results.

    • precise contouring and mouth geometry

    • smooth internal surfaces without flow disturbances

    • defined transitions and wall thicknesses

    • reproducibility instead of one-off serendipity

    Resonances are not damped —
    they are prevented by design.

    Our Horns

    Wooden horns and waveguides for individual projects and professional systems — with clearly defined geometries and reproducible manufacturing.


    Which horn fits my project?

    If you already know your driver and target application, selection is straightforward.
    If not, we provide objective guidance — without sales pressure.


    Technik & Praxis

    Kurzantworten für Einsteiger – und tieferes Praxiswissen für fortgeschrittene DIY-Projekte.


    Materialvergleich

    Beeinflusst das Material den Frequenzgang?

    Direkt kaum.
    Der Frequenzgang wird primär von Geometrie und Treiber bestimmt.

    Material wirkt indirekt über:

    • Resonanzen

    • Abklingverhalten

    • Zeitbereich


    Holz
    • hohe innere Dämpfung

    • breitbandiger Energieabbau

    • ruhiges Ausschwingen

    • hohe Langzeithörbarkeit


    Kunststoff
    • geringe innere Dämpfung

    • schmalbandige Resonanzen

    • Versteifung notwendig

    • stark material- und wandstärkenabhängig


    Aluminium
    • extrem steif

    • sehr geringe Dämpfung

    • scharfe Eigenresonanzen

    • zusätzliche Dämpfung zwingend erforderlich


    Fazit

    Holz ist kein „romantisches“ Material, sondern:

    • resonanztechnisch gutmütig

    • mechanisch ruhig

    • akustisch unauffällig

    Deshalb setzt LMH auf Holz – nicht aus Stilgründen, sondern aus Funktion.


    Basis-FAQ

    Was bedeutet „Cutoff-Frequenz“ bei einem Horn?

    Die Cutoff-Frequenz (fc) ist die untere Grenzfrequenz, bis zu der ein Horn den Treiber akustisch wirksam an die Luft koppelt.
    Unterhalb dieser Frequenz verliert das Horn seine Ladewirkung, der Treiber arbeitet zunehmend wie ein Direktstrahler.

    Wichtig:

    • Die Cutoff-Frequenz ist keine empfohlene Trennfrequenz

    • In der Praxis wird ein Horn mindestens 0,5–1 Oktave oberhalb der Cutoff-Frequenz betrieben

    Wie wird die Cutoff-Frequenz eines Horns bestimmt?

    Die Cutoff-Frequenz ergibt sich aus:

    • effektiver Hornlänge

    • Mundfläche

    • Hornkontur (Tractrix, exponentiell, sphärisch usw.)

    Je größer Mund und Länge, desto tiefer kann das Horn wirksam koppeln.
    Kompakte Hörner können konstruktiv keine tiefen Cutoff-Frequenzen erreichen, unabhängig vom Material.


    Was bedeutet „kontrollierte Abstrahlung“?

    Ein Horn bündelt Schall nicht zufällig, sondern geometrisch definiert.
    Ziel ist eine gleichmäßige Energieverteilung über einen möglichst großen Frequenzbereich.

    In der Praxis bedeutet das:

    • stabiler Sweetspot

    • geringere tonale Veränderung außerhalb der Achse

    • reduzierte Boden- und Deckenreflexionen

    Für welche Treiber sind LMH-Hörner ausgelegt?

    LMH-Hörner sind für Kompressionstreiber mit definiertem Austrittsdurchmesser konzipiert.

    Typische Größen:

    • 1″

    • 1,4″

    • 1,5″

    • 2″

    Die konkrete Eignung hängt ab von:

    • empfohlener Mindesttrennfrequenz des Treibers

    • gewünschtem Maximalpegel

    • Horngröße und Geometrie


    Kann jedes Horn mit jedem Treiber kombiniert werden?

    Nein.
    Horn und Treiber müssen mechanisch und akustisch zueinander passen.

    Zu beachten sind:

    • Halsdurchmesser

    • Phasenplug-Geometrie

    • empfohlener Arbeitsbereich des Treibers

    • gewünschte Richtwirkung

    Eine falsche Kombination führt zu:

    • erhöhtem Klirr

    • instabilem Frequenzgang

    • unruhigem Abstrahlverhalten

    Für welche Treiber sind LMH-Hörner ausgelegt?

    LMH-Hörner sind für Kompressionstreiber mit definiertem Austrittsdurchmesser konzipiert.

    Typische Größen:

    • 1″

    • 1,4″

    • 1,5″

    • 2″

    Die konkrete Eignung hängt ab von:

    • empfohlener Mindesttrennfrequenz des Treibers

    • gewünschtem Maximalpegel

    • Horngröße und Geometrie


    Sind Holz-Hörner weniger präzise als Kunststoff oder Aluminium?

    Sind Holz-Hörner weniger präzise als Kunststoff oder Aluminium?

    Nein.
    Die Präzision wird durch Geometrie und Fertigung bestimmt – nicht durch das Material.

    Durch CNC-Fertigung erreichen LMH-Holzhörner:

    • exakte Konturen

    • reproduzierbare Geometrie

    • glatte, strömungsgünstige Innenflächen

    Holz verhält sich lediglich resonanztechnisch günstiger.



    Mess- & Praxis

    Wie misst man ein Horn korrekt?

    Aussagekräftige Messungen erfordern:

    • Messabstand ≥ 1 m, besser 1,5–2 m

    • zeitliche Fensterung (Gate), um Raumreflexionen zu minimieren

    • getrennte Messung der einzelnen Wege

    • zusätzliche Off-Axis-Messungen

    Zu kurze Abstände verfälschen besonders:

    • unteren Arbeitsbereich

    • Richtwirkung

    • Phasenlage

    Wie erkennt man kontrollierte Abstrahlung in Messungen?

    Anzeichen für gutes Richtverhalten:

    • ähnliche Kurvenverläufe bei 0°, 15°, 30°

    • gleichmäßiger Pegelabfall mit zunehmendem Winkel

    • keine abrupten Einbrüche oder Peaks außerhalb der Achse

    Ein gutes Horn bündelt gleichmäßig, nicht sprunghaft.


    Warum sehen Horn-Messungen anders aus als bei Direktstrahlern?

    Hörner:

    • strahlen Energie gezielt ab

    • koppeln weniger Raumanteil ein

    • zeigen bewusst niedrigeren Off-Axis-Pegel

    Ein niedriger Off-Axis-Pegel ist kein Fehler, sondern Ausdruck kontrollierter Abstrahlung.

    Wie wirkt sich ein Horn auf den Klirr aus?

    Das Horn reduziert Klirr indirekt:

    • höherer Wirkungsgrad

    • geringere Membranauslenkung

    • geringere thermische Belastung

    Messbar sind:

    • niedrigerer K2/K3 bei gleichem Pegel

    • stabileres Verhalten bei hohen Lautstärken

    Der Klirr wird primär vom Treiber bestimmt – das Horn verbessert dessen Arbeitsbedingungen.

    Wie wichtig ist die Trennfrequenz in der Praxis?

    Sehr wichtig.

    Zu tiefe Trennung führt zu:

    • steigendem Klirr

    • schlechter Impulsantwort

    • instabilem Abstrahlverhalten

    Faustregel:
    Trennung mindestens 0,5–1 Oktave oberhalb der Horn-Cutoff-Frequenz und oberhalb der Treiber-Spezifikation.


    DSP-Guide / Trennfrequenz-Guide

    Grundsatz: DSP ersetzt keine Konstruktion

    Ein DSP kann:

    • Laufzeiten korrigieren

    • Pegel anpassen

    • moderate Entzerrung vornehmen

    Ein DSP kann keine:

    • falsche Horn-Treiber-Kombination korrigieren

    • zu tiefe Trennungen retten

    • schlechte Abstrahlgeometrie beheben

    Bewährter DSP-Workflow
    1. jeden Weg einzeln messen

    2. Trennfrequenzen setzen

    3. Laufzeiten korrigieren

    4. Polarität prüfen

    5. Summenmessung

    6. minimale EQ-Korrekturen

    Nicht umgekehrt.

    Filter & Flanken
    • Linkwitz-Riley 24 dB/Okt: sicherer Standard

    • 48 dB/Okt: bei hoher Belastung sinnvoll

    • flache Filter: nur mit Erfahrung

    Zu flache Filter erhöhen Klirr und verschlechtern die Abstrahlung.

    EQ – was sinnvoll ist (und was nicht)

    Sinnvoll:

    • schmalbandige Resonanzkorrekturen

    • moderate Anpassung an Raum / Aufstellung

    Nicht sinnvoll:

    • breitbandige Anhebungen

    • „Sound-Tuning“

    • starke Eingriffe nahe Cutoff

    Wenn mehr als ±3–4 dB nötig sind, liegt ein Grundproblem vor.

    Trennfrequenz Grundregel

    Die Trennfrequenz wird bestimmt durch:

    • Horn-Cutoff

    • Treiber-Spezifikation

    • gewünschten Maximalpegel

    Der höhere Grenzwert zählt.

    Trennfrequenz nach Horn-Cutoff

    Trennfrequenz nach Horn-Cutoff

    Horn-Cutoff empfohlene Trennung
    300 Hz 500–700 Hz
    400 Hz 650–900 Hz
    500 Hz 800–1.200 Hz
    600 Hz 1.000–1.400 Hz
    800 Hz 1.300–2.000 Hz

    Je kompakter das Horn, desto konservativer sollte getrennt werden.

    Trennfrequenz nach Treibergröße
    • 1″: 1.200–2.000 Hz

    • 1,4″: 800–1.200 Hz

    • 1,5″: 700–1.000 Hz

    • 2″: 500–800 Hz

    Unterhalb dieser Bereiche steigt Klirr deutlich an.

    Typische Fehler
    • „Der Treiber kann das laut Datenblatt“

    • „Ich trenne tief für mehr Druck“

    • „DSP gleicht das aus“

    Physik lässt sich nicht ausgleichen – nur korrekt nutzen.


    Driver Matching & Technical Consultation

    Briefly tell us which driver you intend to use and what type of horn or directivity you are looking for.
    We will get back to you with a technically suitable recommendation (horn size, throat, cutoff range, and possible alternatives).

    No obligation. Personal. No sales pressure.

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